Bundesrätin Simonetta Sommaruga besucht Schweizer Elektromobilitäts-Pioniere

26. Februar 2021 – Das in Winterthur ansässige Unternehmen Designwerk hat am Freitag Bundesrätin Simonetta Sommaruga empfangen. Dabei führte die Unternehmensleitung mit der Vertreterin der Landesregierung einen Austausch zur Elektromobilität und zum Beitrag des Unternehmens für den Klimaschutz.

Der Umstieg von konventionell betriebenen Fahrzeugen auf Fahrzeuge mit alternativen Antrieben hilft, den Ausstoss der Schadstoffemissionen zu reduzieren. Damit ist die Elektromobilität zur Erreichung der Klimaziele ein wesentlicher Bestandteil. Genau dieser verschreibt sich die Winterthurer Firma Designwerk. Die Passion für Elektromobilität entflammt bei den Gründern während ihrer vollelektrischen Weltrekordumrundung mit dem eigens entwickelten Kabinenmotorrad «Zerotracer». Reich an Erfahrungen, gründen die beiden Pioniere Frank Loacker und Tobias Wülser 2007 die Firma Designwerk. Die gelebte Kombination ihrer Disziplinen Engineering und Industriedesign verfängt. Heute besteht das Portfolio der Firma aus mehr als 100 Projekten und aus den drei eigenen Produkten mobile Schnellladegeräte, Traktionsbatterien sowie den Futuricum Elektrolastwagen, die ebenfalls in Winterthur hergestellt werden. Gleichzeitig ist das Unternehmen auf über 100 Mitarbeitende angewachsen.

Verkehrsministerin Sommaruga: «Jetzt Weichen richtig stellen»

Heute besuchte Bundesrätin Simonetta Sommaruga die Winterthurer Elektromobilitäts-Pioniere. Dabei stand ein Rundgang durch die Produktion der Futuricum E-LKW sowie ein Austausch mit der Unternehmensleitung über die Rolle alternativer Antriebe zur Erreichung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele auf dem Programm. «Von den Investitionen in den Klimaschutz profitieren Bevölkerung und Wirtschaft», sagte Bundesrätin Sommaruga nach dem Rundgang. «Mit E-LKW senkt man den CO2-Ausstoss. Und durch klimafreundliche Technologien entstehen Arbeitsplätze mit Zukunft.» Es lohne sich daher, beim Klimaschutz vorwärts zu machen. Genau dies sei das Ziel des CO2-Gesetzes, über das im Juni abgestimmt werde. «Wir müssen jetzt die Weichen richtig stellen!»

Reduktion von Schadstoffemissionen dank elektrisch fahren, laden und speichern

Die Elektromobilität kann einen signifikanten Beitrag zur Reduktion des CO2 Ausstosses beitragen, insbesondere auch bei den Nutzfahrzeugen. So zeigen eigene Berechnungen, dass die E-LKW nach 500’000 Kilometer rund 1’324 Tonnen CO2 gegenüber einem Dieselfahrzeug einsparen können. Bereits heute bewähren sich rund 70 Futuricum-Fahrzeuge im täglichen Einsatz bei den Kunden in der Schweiz sowie im nahen Ausland. «Elektromobilität ist nicht nur ein Thema für Personenwagen. Auch im Nutzfahrzeugbereich nehmen die alternativen Antriebe rasant an Fahrt auf und machen in vielen Anwendungen schon heute auch wirtschaftlich Sinn. Immer mehr Kommunen, Logistiker und Bauunternehmen sehen die ökologischen und ökonomischen Vorteile: Die höhere Effizienz kombiniert mit dem Wegfall von lokalen CO2-Emissionen und geringen Betriebskosten führen zum Umdenken.» In Winterthur werden aber nicht nur Elektrolastwagen gebaut. Designwerk bietet den Kunden ein elektromobiles Gesamtpaket an. So werden auch mobile DC Schnellladegeräte und modulare Batteriesysteme entwickelt und produziert.

Zum Schluss des Besuches stieg Bundesrätin Sommaruga für eine Testfahrt kurzerhand in einen E-LKW ein – und konnte so eine im wahrsten Sinne des Wortes «elektrisierende» Erfahrung machen.

Über Futuricum

Futuricum ist eine Nutzfahrzeugmarke der Firma Designwerk Products AG, die in Winterthur in Zukunft bis zu 200 vollelektrische Fahrzeuge im Jahr baut. Die Marke entspringt einem Leuchtturmprojekt, welches die Entwicklung und den Bau von wirtschaftlichen und ökologischen 26-Tonnen-E-LKW bezweckte. Die Kernkompetenzen der Unternehmung erlauben die Elektrifizierung verschiedenster Fahrzeugaufbauten sowie Umrüstungen. Damit bietet Futuricum individuelle Lösungen in den Bereichen der Recycling-Logistik, Verteillogistik, Intralogistik, Baulogistik, Landwirtschafts- und Forstlogistik sowie von anderen Transporten. Die Marke Futuricum ist eine Hommage an die einstigen Zürcher Fahrzeugbaupioniere von Turicum. Damit einher gehen ein Zukunftsversprechen und das Bekenntnis zum Schweizer Industriestandort. Davon zeugt auch der geschichtsträchtige Winterthurer Firmenstandort auf dem ehemaligen Peter-Areal.

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